Trauerfall

Aktuelle Bekanntgabe über Trauerfälle Stand: 25.6.2020

Hier finden Sie die Aktuellen Regelungen über die Trauergottesdienste:

Trauergottesdienste dürfen inzwischen wieder mit bis zu 50 teilnehmenden Personen in der Friedhofshalle und mit bis zu 100 Personen im Freien abgehalten werden. Es gilt weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern. Singen ist nicht gestattet. Trauergespräche können auch wieder direkt geführt werden.

Wir drücken Ihnen und allen Hinterbliebenen unsere Anteilnahme aus. Gerade in diesen Zeiten wünschen wir Ihnen Gottes Segen!

Herzlich grüßt Sie
Ihr Pfarrerteam

Ein Angehöriger ist verstorben, was soll ich tun?

Trauerfälle und Trauergottesdienste

Als neu zusammengestelltes Pfarrerteam haben wir uns im Benehmen mit den Bestattungsinstituten darüber verständigt, wie wir Menschen im Trauerfall beistehen. Dabei kamen wir überein, auf Wunsch der Angehörigen eine Aussegnung zuhause anzubieten, sofern das terminlich irgendwie möglich ist. Verstorbene dürfen ja noch eine Zeit lang zuhause aufgebahrt werden.
Ebenso bieten wir eine Andacht am offenen Sarg direkt vor dem Trauergottesdienst an, sofern das gewünscht wird. Dies wäre unter Umständen auch am geschlossenen Sarg denkbar.
Sollte im Fall der Urnenbeisetzung der Trauergottesdienst vor der Kremation stattfinden, sind wir bereit, auf Wunsch der Angehörigen bei der Urnenbeisetzung dann auch dabei zu sein.
Das Stehenbleiben am Grab nach dem Ende des Trauergottesdienstes gestalten wir individuell und nach Terminkalender.
Im Blick auf die Beerdigungstage bleiben wir dabei, dass wir samstags nicht beerdigen. Montage versuchen wir nach Möglichkeit auch frei von Trauergottesdiensten zu halten. Die Abkündigung eines Sterbefalles aus der Gemeinde erfolgt normalerweise im Gemeindegottesdienst, sobald der Termin für den Trauergottesdienest fest steht. Sie kann auch an einem späteren Gemeindegottesdienst geschehen, wenn die Angehörigen das wünschen.
Sollten Angehörige von Ausgetretenen eine gottesdienstliche Begleitung erbitten, könnten wir uns vorstellen, einen Gottesdienst in der Kirche anlässlich des Todesfalls anzubieten. Dieser kann direkt vor oder nach der Beisetzung auf dem Friedhof stattfinden oder sonst in zeitlichem Zusammenhang mit dem Todesfall. Bei der Bestattung selber auf dem Friedhof sind wir nicht dabei, um den Wunsch des Verstorbenen zu respektieren.

Aussegnung im häuslichen Rahmen

Wenn Menschen zuhause sterben, der Tod durch einen Arzt bescheinigt und ein Bestatter informiert wurde, geht es oft sehr schnell:
Man hat lange Jahre Seite an Seite mit dem Verstorbenen gelebt und nun wird sein Leichnam sofort abgeholt. Doch das ist nicht nötig. Sie können in aller Ruhe zuhause Abschied nehmen. Laut Bestattungsgesetz muss die Überführung zur Leichenhalle nur innerhalb von 36 Stunden nach Eintritt des Todes erfolgen.
Gerne dürfen Sie Ihren Seelsorger anrufen, wenn Sie eine kleine Aussegnungsfeier im häuslichen Rahmen wünschen.

Die Beerdigung / Trauergottesdienst planen

Die örtlichen Bestatter wissen, welcher Pfarrer gemäß Seelsorgegebiet für den Trauergottesdienst zuständig ist. Trauergottesdienste finden normalerweise von Dienstag bis Freitag statt, in Ausnahmefällen auch montags. Vor einer Festlegung (und Veröffentlichung) des Termins sollten Sie unbedingt auf die Terminzusagen der Gemeindeverwaltung und des diensthabenden Pfarrers warten.

Der Pfarrer leitet und verantwortet den Trauergottesdienst. Bitte stimmen Sie alle Fragen, die den Gottesdienst und die Aussegnung am Grab betreffen, mit ihm ab (einschließlich der Einbeziehung von Musikbeiträgen und Nachrufen). Rechtzeitig vor dem Trauergottesdienst findet dazu ein Vorbereitungsgespräch mit dem Pfarrer statt.
Für dieses Gespräch ist es sehr hilfreich, wenn Sie zuvor die wesentlichen Daten (einschließlich der Namen des inneren Angehörigenkreises) und die markanten Stationen des Lebenslaufs notiert haben. Gerne können Sie sich auch bereits Gedanken machen über ein Bibelwort, das in der Ansprache aufgegriffen werden soll, (meistens der Konfirmationsspruch) sowie über die Liedauswahl.

Ablauf eines Trauergottesdienstes in Dettingen an der Erms

  • Glockengeläut und Hereinführen des Sarges, begleitet von den Angehörigen
  • Musikstück
  • Eingangsworte
  • Lied
  • Psalmgebet
  • Gebet
  • Schriftlesung
  • Lied
  • Predigt
  • Lied
  • Fürbittgebet
  • Bekanntgaben und Geleitwort
  • Musikstück
  • Bekanntgaben und Geleitwort
  • Trauerzug zum Gräberfeld
  • Aussegnung am Grab
  • Auferstehungswort
  • Vaterunser
  • Segen


Bei Trauergottesdiensten vor der Kremation findet die Aussegnung in der Halle oder am Fahrzeug statt.

Bestatter in Dettingen an der Erms

Schreinerei und Bestattungen Kränzler GbR
Karlstraße 39
72581 Dettingen
Telefon (07123) 7615
Fax (07123) 88417
Mobil (0171) 5601301
info@bestattungen-kraenzler.de

Bestattungen Serway
Eisenbahnstraße 15
72581 Dettingen
Telefon (07123) 7029
Fax (07123) 976728
info@bestattungen-serway.de

Musikalische Begleitung der Trauerfeier

Die Aussegnungshalle der Gemeinde Dettingen verfügt über eine moderne, gut intonierte Orgel. Die Bestattungsunternehmen sind bei der Suche nach einem Organisten behilflich. Auch andere Pianisten und Organisten aus dem Bekanntenkreis der Trauerfamilie sind willkommen.

Die Trauerhalle hat ein Lautsprechersystem, das auch für CD-Einspielungen genutzt werden kann. Sollten Sie dies wünschen, bitten wir Sie, das gewünschte Musikstück zuvor mit dem diensthabenden Pfarrer abzustimmen. Gleiches gilt für Gesangseinlagen.

Seit einigen Jahren gibt es eine bewährte Zusammenarbeit mit dem Musikhaus Beck, das über ein sehr gutes Blechbläserquartett verfügt. Es kann gebucht werden unter:

Musikhaus Beck
Telefon (07123) 972775
info@musikbeck.de